Antibiotikaresistenz

Die Entwicklung von Antibiotika zählt zu den bedeutendsten Fortschritten der modernen Medizin. Da sie jedoch übermässig und teilweise unsachgemäss eingesetzt werden, sind immer mehr Bakterien gegen sie resistent geworden. So ist die Bekämpfung der Resistenzen ein Teil der gesundheitspolitischen Prioritäten des Bundesrates in der «Gesundheit 2020».

Leichte Harnwegsinfektionen werden häufig mit Antibiotika behandelt, obwohl der Einsatz oftmals nicht zwingend erforderlich ist. Für Marlies von Siebenthal, Leitende Fachfrau für Blasen- und Intimbeschwerden am Kantonsspital Frauenfeld, sind die zunehmenden Antibiotikaresistenzen ein grosses Problem. Häufig lassen wir dem Körper keine Zeit, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren, und greifen zu rasch zu einem Antibiotikum. 

Selbsttest

Anzeichen einer Blasenentzündung?

Zum Selbsttest

Antibiotikaresistenz

«Gibt es eine Alternative zu Antibiotika?»

Therapie

Alternative zu Antibiotika?

Warum sind Frauen so häufig betroffen? Der Grund für häufige Nieren- und Blasenbeschwerden bei Frauen liegt in erster Linie bei der kürzeren Harnröhre des weiblichen Geschlechts. So können sich z.B. sexuell übertragene Erreger schneller einnisten und einen Infekt auslösen. Diese Ausgangslage kann zudem durch ein schwaches Immunsystem, dünne Schleimhäute, Hormone sowie ungeeignete Intimpflege negativ beeinflusst werden.

Symptome bei Blasenbeschwerden

Marlies von Siebenthal - zum Thema Blasenbeschwerden